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Die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen hat die Förderung internationaler Künstler:innen und Autor:innen durch die Organisation eines Residenzprogramms zur Aufgabe.

Brunch und Dinner im Künstlerdorf

… bieten die Möglichkeit, regelmäßig Einblicke in künstlerische Prozesse zu erhalten und in einen persönlichen Austausch mit den Stipendiat:innen zu kommen. Wir laden Sie herzlich ein, literarische, künstlerische und musikalische Beiträge in informeller Atmosphäre zu erleben.

Oper „Akasha“ von Wingel Mendoza

Das Opernprojekt des mexikanischen Komponisten und Klangkünstlers entstand während seines sechsmonatigen Stipendienaufenthaltes 2021. In seinen Arbeiten erforscht Mendoza die Möglichkeiten der Erweiterung von Klängen mithilfe von eigenen analogen und/oder digitalen Instrumenten. Um neue Wege der Wahrnehmung von Klang zu schaffen, arbeitet er mit externen elektronischen Quellen wie Video, Bild und Sensoren. „Akasha“ ist eine Serie von fünf interaktiven Kompositionen und Ensembles, die auf den fünf wesentlichen Elementen (Feuer, Wasser, Erde, Wind und Geist) basieren. Die fünf Elemente der Natur können für sich allein existieren, aber ihre Umgebung beginnt sich zu verändern, wenn sie interagieren.

 

Eine Inszenierung von Auszügen der Oper „Akasha“ am 4. Dezember 2021 im Künstlerdorf zu sehen. Aufgrund der pandemischen Situation fand die Aufführung zunächst nur für ein kleines Publikum statt. An der Aufführung waren, neben Wingel Mandoza, Jim Igor Kallenberg (Dramaturgie), Michael Zwenzner (Libretto), Camilo Pachón (Masken und Bühnenbild) sowie die Musiker Chie Nagai, Sinisia Ljubojevic, Marie Humburger und Ruben Mattia Santorsa beteiligt.

installation: Stefanie Manhillen, photo: Seweryn Zelazny
installation: Gili Avissar, photo: Meike Reiners
Aktuelle Stipendiat:innen

Visuelle Kunst

Gili Avissar, Anisia Affek, Kaaren Beckhof, Steve Braun, Felipe Castelblanco, Albert Coers, Noncedo Gxekwa, Juliane Maria Hoffmann, Lisa Hoffmann, Jeanpy Kabeya, Carsten Lisecki, Ashley Middleton, Stefanie Manhillen, Camilo Pàchon, Aurélie Pertusot, Arian Bagheri Pour Fallah, Alke Reeh, Pia von Reis, Asja Schubert, Gudrun Staiger/Rudi Beutinger, Géraldine Tobe, Natalia Wehler

 

Komposition

Jim Igor Kallenberg, Wingel Mendoza, Benjamin Osborn

Aktuelle Stipendiat:innen

Literatur

Shirin Barghnavard, Sandra Rosas, Christian Schattat, Ksenya Kumm, Cornelia Hülmbauer, Maria Rojas, Dorothee Riese, Rea Mair, Ronya Othmann, Nina Lörken, Wjatscheslaw Kuprijanow, Anke Dörsam, Giuliana Kiersz, Karin Hueck, Darshita Jain

Kurzdarstellung

 

Die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen vergibt jährlich rund 40 Arbeitsstipendien in den Bereichen Visuelle Kunst, Literatur und experimentelle Komposition. Seit der Gründung des Künstlerdorfs im Jahr 1989 wurden insgesamt etwa 800 Künstler:innen und Autor:innen gefördert. Die Stipendien sind mit einem Aufenthalt im Künstlerdorf von jeweils zwei bis sechs Monaten verbunden. Alle Stipendien werden international und ohne Altersbeschränkung ausgeschrieben. Die Auswahl der Stipendiat:innen erfolgt durch Fachjurys, die turnusmäßig neu besetzt werden.

 

Das vom Künstlerdorf gestaltete Programm bietet die Möglichkeit, regelmäßig Einblicke in künstlerische Prozesse zu erhalten und in einen persönlichen Austausch mit den Stipendiat:innen zu kommen. Neben den fortlaufenden Veranstaltungen organisiert das Künstlerdorf jährlich das Kurator:innenprogramm CAP, mit dem Ziel, zeitgemäße Strategien und Strukturen für künstlerische Produktionen zu entwickeln und Umsetzungsfragen zu klären.

 

Zum Ende eines jeden Jahres erscheint eine Publikation, die Dokumentationen der Aufenthaltsstipendien, des fortlaufenden Programms sowie des Kurator:innenprogramms umfasst. Eine Jahresedition dient der Unterstützung der Arbeit des Künstlerdorfes.

 

Um den Austausch der Stipendiat:innen auch über die Residenzaufenthalte hinaus nachhaltig zu fördern, besteht im Rahmen des Alumni-Programms grundsätzlich die Möglichkeit, das Künstlerdorf als Gast zu besuchen oder in späteren Projekten mitzuwirken. Diese Option erfolgt nach Absprache beziehungsweise auf Einladung.