Programm
Programm

Unser Programm bietet die Möglichkeit, regelmäßig Einblicke in künstlerische Prozesse zu erhalten und in einen persönlichen Austausch mit den Stipendiat:innen zu kommen.

 

Folgende Veranstaltungsreihen bieten einen Rahmen für literarische, künstlerische und musikalische Beiträge in informeller Atmosphäre:

 

Brunch: jeden dritten Sonntag im Monat von 12-16 Uhr
-> Kommen und Gehen jederzeit, ohne Voranmeldung, möglich

 

Dinner: jeweils am ersten Donnerstag im Monat, 19-23 Uhr
-> nach Voranmeldung unter info[at]stiftung-kuenstlerdorf.de

 

 

Offene Werkstatt
ab März 2022
immer Mittwochs von 15-18 Uhr

 

Erstmalig besteht die Möglichkeit für Interessierte, den neu ausgestatteten Werkstattbereich des Künstlerdorfs für eigene Ideen und Projekte zu nutzen. Techniken wie Zeichnung, Malerei, Siebdruck, analoge Fotografie sowie Arbeiten mit Ton, Holz und Metall stehen hier zur Verfügung. Ein geschulter Werkstattleiter und Stipendiat:innen des Künstlerdorfs geben Einblicke in handwerkliches und künstlerisches Arbeiten. So können verschiedene Techniken erlernt und selbstständig erprobt werden.

Kulturpicknick, 19. Juni 2021
19. Juni 2021 — 10.00 Uhr

Nach langen Monaten der Programmpause freuen wir uns nun umso mehr darauf, Kunst und Kultur wieder erlebbar machen zu können!

Wir starten mit einer Veranstaltung im Außenraum – einem Picknick und einem Rundgang über das Gelände des Künstlerdorfs. Aktuelle Stipendiat:innen geben dabei Einblicke in Arbeitsprozesse inform von Performances, Lesungen und Ausstellungen.

Brunch und Dinner im Künstlerdorf

… bieten die Möglichkeit, regelmäßig Einblicke in künstlerische Prozesse zu erhalten und in einen persönlichen Austausch mit den Stipendiat:innen zu kommen. Wir laden Sie herzlich ein, literarische, künstlerische und musikalische Beiträge in informeller Atmosphäre zu erleben.

History's Footnote: on Love and Freedom (Ausstellung)
2. Oktober — 28. November 2021

Arbeiten unserer Stipendiat:innen Noncedo Gxekwa, Felipe Castelblanco und Géraldine Tobe, mit Assistenz durch Jeanpy Kabango, sind Teil der Ausstellung “History’s Footnote: on Love and Freedom” im Marres – Huis voor Hedendaagse Cultuur.

Die Ausstellung der südafrikanischen Kuratorin Khanyisile Mbongwa verbindet Geschichten von Widerstandskraft und Protest. Die Fußnote der Geschichte deckt die Traumata der rassischen, sexuellen, gender und kulturellen Ungleichheit auf. Zugleich zeigt die Ausstellung die unsichtbaren Spuren und ungezählten Geschichten und Erfahrungen auf und stellt eine alternative emanzipatorische Geschichte vor. Im Mittelpunkt steht die Suche nach Liebe und Freiheit, in der die Geschichte nicht mehr ist als eine Fußnote. Die Ausstellung gibt der Geschichte eine Stimme, stellt aber gleichzeitig eine Zukunft der Freiheit vor, in der wir wissen, leben und lieben können. Diejenigen, die unterdrückt wurden, wissen, dass die Unabhängigkeit nicht mit der Freiheit einhergeht“, sagt Mbongwa, „und wer keine Freiheit hat, dem wird auch die Liebe verweigert“.

Die Ausstellung ist vom 2. Oktober bis zum 28. November 2021 im Marres, Maastricht, zu sehen.

Oper „Akasha“ von Wingel Mendoza

Das Opernprojekt des mexikanischen Komponisten und Klangkünstlers entstand während seines sechsmonatigen Stipendienaufenthaltes 2021. In seinen Arbeiten erforscht Mendoza die Möglichkeiten der Erweiterung von Klängen mithilfe von eigenen analogen und/oder digitalen Instrumenten. Um neue Wege der Wahrnehmung von Klang zu schaffen, arbeitet er mit externen elektronischen Quellen wie Video, Bild und Sensoren. „Akasha“ ist eine Serie von fünf interaktiven Kompositionen und Ensembles, die auf den fünf wesentlichen Elementen (Feuer, Wasser, Erde, Wind und Geist) basieren. Die fünf Elemente der Natur können für sich allein existieren, aber ihre Umgebung beginnt sich zu verändern, wenn sie interagieren.

 

Eine Inszenierung von Auszügen der Oper „Akasha“ am 4. Dezember 2021 im Künstlerdorf zu sehen. Aufgrund der pandemischen Situation fand die Aufführung zunächst nur für ein kleines Publikum statt. An der Aufführung waren, neben Wingel Mendoza, Jim Igor Kallenberg (Dramaturgie), Michael Zwenzner (Libretto), Camilo Pachón (Masken und Bühnenbild) sowie die Musiker Chie Nagai, Siniša Ljubojevic, Marie Humburger und Ruben Mattia Santorsa beteiligt.